KI-Agenten erstellen, die Aufgaben bis zum Ergebnis führen

Wer KI-Agenten erstellen lässt, will keine weitere Chat-Oberfläche, sondern einen Vorgang, der ohne Nachfassen endet: Ein Agent liest eine Anfrage, holt sich die Daten aus den angebundenen Systemen, entscheidet im vorgegebenen Rahmen und schreibt das Ergebnis zurück. Menschen prüfen die Fälle, die er selbst als unsicher meldet.

Der ehrliche Rahmen dazu: Stark sind Agenten bei Arbeit mit Volumen und Wiederholung – Anfragen sortieren, Dokumente auslesen, Daten prüfen, Entwürfe schreiben. Wo Architektur, Abwägung oder ein Gespräch nötig sind, entscheidet ein Entwickler, und das bleibt auch so. Was wir bauen, betreiben wir zuerst selbst: 169 angebundene Systeme, 179 Aktionen in einem Katalog, 63 dokumentierte Prozeduren und ein Gateway, durch das jeder Modellaufruf mit Kostengrenze läuft. Das führen wir im Gespräch vor, statt es zu behaupten.

Für wen

  • Routinearbeit, die sich nicht in feste Regeln pressen lässt: Jeder Fall ist ähnlich, keiner gleich – Sortieren, Zuordnen, Nachfassen.
  • Eingehende Anfragen über mehrere Kanäle, die jemand liest, einordnet und weiterleitet, bevor die eigentliche Arbeit beginnt.
  • Dokumente, aus denen jemand Werte heraussucht und in ein System überträgt: Verträge, Lieferscheine, Ausschreibungen, Formulare.
  • Qualitätskontrolle in großer Zahl: Einträge, Texte oder Datensätze, die jemand stichprobenhaft prüft, weil vollständig niemand schafft.

Was Sie bekommen

Aufgabe, Grenzen, Eskalation

Zuerst wird beschrieben, was der Agent entscheiden darf und was nicht: welche Vorgänge er allein abschließt, ab welchem Zweifel oder Betrag er abgibt und an wen. Diese Grenzen sind Konfiguration, nicht bloß ein Satz im Prompt – sie lassen sich prüfen, ändern und protokollieren.

Kontrollierter Zugriff auf Ihre Systeme

Der Agent bekommt Werkzeuge, keine Passwörter: einzelne Aktionen auf CRM, Postfach, Dateiablage oder Warenwirtschaft, jede mit eigenem Recht und eigener Grenze. In unserem Katalog stehen 179 solcher Aktionen; für Ihre Systeme kommen genau die dazu, die der Fall braucht.

Protokoll und Nachvollziehbarkeit

Jeder Schritt wird mitgeschrieben: Auslöser, gelesene Daten, Entscheidung, Ergebnis. Damit lässt sich im Nachhinein beantworten, warum ein Vorgang so ausgegangen ist – die Frage, die im Zweifel die Revision oder der Datenschutzbeauftragte stellt.

Drei Stufen: Mitlauf, Freigabe, Autonomie

Zuerst läuft der Agent mit, ohne zu handeln, und sein Vorschlag wird mit der Wirklichkeit verglichen. Dann handelt er, aber ein Mensch gibt frei. Erst bei stabilen Ergebnissen schließt er Vorgänge allein ab – und nur die Art von Vorgängen, die im Angebot steht.

Werkzeuge, mit denen wir KI-Agenten erstellen

Modellanbindung über ein Gateway mit Kostengrenze, Wissensbasis mit Freigabepflicht, Katalog geprüfter Aktionen, durchgehendes Protokoll. Diese Teile haben wir über zwei Jahre für den eigenen Betrieb gebaut und setzen sie wieder ein, statt jedes Projekt bei Null zu beginnen.

Unsere Arbeitsweise

  1. Gespräch: welchen Vorgang soll der Agent führen?

    Ein Vorgang, ein Auslöser, ein messbares Ende. Wir sagen auch, wenn eine gewöhnliche Schnittstelle die stabilere und günstigere Lösung wäre – das kommt häufiger vor, als die Branche zugibt.

  2. Angebot mit Abnahmekriterien

    Beschrieben wird das Verhalten: welche Fälle der Agent übernimmt, welche er abgibt, was als Fehler gilt, was im Protokoll landet. Dazu Vertragsform, Preismodell und die Systeme, an die er darf. Der Zeitrahmen steht im Angebot.

  3. KI-Agenten erstellen und im Mitlauf prüfen

    Gebaut wird gegen echte Vorgänge, geprüft wird im Mitlauf: Vorschlag des Agenten gegen die Entscheidung des Menschen, Fall für Fall. Was er falsch macht, wird nicht wegdiskutiert, sondern eingegrenzt – meist an der Grenze, nicht am Modell.

  4. Freigabe, Abnahme, Übergabe

    Abnahme gegen die Kriterien aus dem Angebot, dann Dokumentation, Zugänge und Einweisung der Fachabteilung. Danach Betrieb durch uns, durch Ihre IT oder gemeinsam – und ein Weg, den Agenten jederzeit stillzulegen.

Vertragsform und Preismodell

Agenten liefern wir als Werkvertrag: Umfang und Verhalten stehen in der Leistungsbeschreibung, der Preis ist fest und wird je Etappe fällig, die Abnahme läuft gegen beschriebene Fälle – welche Vorgänge übernommen werden, wann abgegeben wird, was im Protokoll steht. Eine Trefferquote in Prozent sagen wir nicht zu: Sie hängt an Ihren Daten, und eine Zahl vor dem ersten Blick in diese Daten wäre geraten.

Für Betrieb und Weiterentwicklung – neue Fälle, weitere Systeme, geänderte Regeln – folgt ein Dienstvertrag nach Tagessatz als Rahmenvertrag mit Einzelaufträgen. Die Modelle laufen über unser Gateway mit Kostengrenze, verarbeitet wird auf Servern in Deutschland und der EU. Welche Daten ein Modell sehen darf, steht im Vertrag samt AVV und technischen Maßnahmen. Der Zeitrahmen steht im Angebot.

Häufige Fragen

  1. Wie erstellt man einen KI-Agenten?

    In vier Schritten: Vorgang abgrenzen, Werkzeuge und Rechte festlegen, Verhalten und Eskalation beschreiben, im Mitlauf gegen echte Fälle prüfen. Der schwierige Teil ist nicht das Modell, sondern der kontrollierte Zugriff auf die Systeme und die Frage, was der Agent im Zweifel tut.

  2. Was sind KI-Agenten im Unternehmen?

    Programme, die eine Aufgabe nicht nur beantworten, sondern erledigen: lesen, prüfen, eintragen, weiterleiten, melden. Der Unterschied zum Chatbot ist der Zugriff auf Systeme und das Recht, dort etwas zu verändern. Genau deshalb steht am Anfang jedes Projekts die Frage nach den Grenzen und nicht die nach dem Modell.

  3. Was passiert, wenn der Agent etwas falsch macht?

    Jeder Vorgang ist protokolliert und lässt sich zurückverfolgen; kritische Schritte laufen erst nach Freigabe durch einen Menschen. Fällt ein Fehlertyp auf, wird die Grenze enger gezogen. Vor der Freigabe zur Autonomie läuft jeder Agent im Mitlauf, damit solche Fehler vor dem Echtbetrieb sichtbar werden.

  4. Wo laufen die Agenten und welche Daten sehen sie?

    Auf Servern in Deutschland oder der EU, mit den Rechten, die im Angebot stehen – nicht mit einem Vollzugriff auf alles. Welche Daten an ein Sprachmodell gehen und welche das Haus nie verlassen, wird vorher festgelegt und im Vertrag mit AVV und technischen Maßnahmen dokumentiert.

Erst der Umfang, dann das Angebot

Zwanzig Minuten genügen für den Anfang: Sie beschreiben den Engpass, wir sagen, ob und wie wir ihn übernehmen – und wenn nicht, auch das.