Lexikon

Ohne Werbesprache: was ein Fachwort aus KI-Entwicklung oder Automatisierung bedeutet und wann es im Unternehmen tatsächlich Gewicht hat.

Abnahme eines KI-Systems: wann ein stochastisches Werk als erbracht giltEin Sprachmodell liefert nicht zweimal dieselbe Antwort — geprüft wird deshalb das System, nicht der einzelne Aufruf. § 640 BGB verlangt trotzdem einen klaren Termin.API-Schnittstelle für KI-Dienste und ModelleWie ein Programm Daten und Rechenleistung eines anderen nutzt: Zusage, Schlüssel, Aufrufgrenzen — und was beim Anbinden von Modellen zusätzlich zu klären ist.Dienstvertrag: Tätigkeit statt Ergebnis im KI-ProjektDienstvertrag oder Werkvertrag: Wo im KI-Vorhaben die Tätigkeit geschuldet ist und nicht das Ergebnis – und was daraus für Weisung, Haftung und Abrechnung folgt.DSGVO und KI: was Unternehmen vor dem ersten Einsatz klärenNeu am Datenschutz bei KI ist nicht das Recht, sondern die Frage, wohin die Daten fließen. Die Punkte, die vor dem ersten produktiven Einsatz geklärt sein sollten.Festpreis oder Tagessatz im KI-ProjektFestpreis oder Aufwand: Ein Modell lässt sich schwer pauschal kalkulieren, ein offener Aufwand schwer verantworten. Wie sich beide Formen im selben Vorhaben verbinden lassen.Fine-Tuning von Sprachmodellen: wann es sich lohntBeim Nachtrainieren lernt ein Modell Verhalten, nicht Wissen: wie es antworten soll. Für Fakten ist eine Wissensbasis das bessere Werkzeug, für Ton und Format nicht.Halluzinationen bei Sprachmodellen: Ursachen und GegenmaßnahmenEin Sprachmodell füllt Wissenslücken mit Plausiblem. Abschalten lässt sich das nicht – mit Quellenbindung, Prüfschritten und Freigabestufen aber beherrschbar machen.Interim-Management: Fachwissen auf Zeit für KI-VorhabenManche Kompetenz braucht ein Unternehmen einmal richtig und danach nie wieder täglich. Genau dafür gibt es Aufträge auf Zeit — und die Frage, was am Ende im Haus bleibt.KI-Agenten-Beispiele: fünf Muster mit ihrer MechanikNicht die Technik entscheidet, ob sich ein Agent lohnt, sondern der Ablauf: Was liest er, was entscheidet er, was löst er aus — und wer prüft das Ergebnis.KI-Implementierung: Ablauf von der Analyse bis zum BetriebEin KI-System wird nicht ausgerollt, sondern erst parallel zum Menschen betrieben und gemessen. Die fünf Phasen und was in jeder davon entschieden wird.Kündigung im KI-Projekt: Vergütung, Modelle, Daten und RechteSteigt der Besteller vorzeitig aus, bleibt die Vergütung abzüglich des Ersparten bestehen. Schwieriger ist die Übergabe: Fallbestände, Modellstände und Auswertungen müssen herausgabefähig sein.Large Language Model: was ein LLM kann und was nichtEin großes Sprachmodell sagt voraus, welcher Text am wahrscheinlichsten folgt – und erzeugt so Antworten, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Programmcode.Leistungsbeschreibung für ein KI-Vorhaben: Aufgabe, Daten, SchwelleBeschrieben wird nicht das Modell, sondern die Aufgabe: welche Vorgänge bearbeitet werden, woran ein richtiges Ergebnis erkennbar ist und was das System tut, wenn es unsicher bleibt.Mängelhaftung im KI-Projekt: wann ein Ergebnis fehlerhaft istBei einem statistischen System taugt der Einzelfall nicht als Maßstab. Vertragsgemäß ist, was gegen einen eingefrorenen Prüfbestand und die dort vereinbarten Schwellen gemessen wurde.Prompt Engineering: Anweisungen, die zuverlässig wirkenOb ein Sprachmodell brauchbare Ergebnisse liefert, hängt oft weniger vom Modell ab als von der Anweisung. Das Handwerk dahinter, mit Aufbau, Technik und Grenzen.Retrieval-Augmented Generation: Antworten mit QuelleDas Verfahren versorgt ein Sprachmodell zur Laufzeit mit eigenen Dokumenten – so beantwortet es Fragen zu internen Daten und nennt die Stelle, auf die es sich stützt.RPA oder KI-Automatisierung: was wann passtDer eine Weg braucht immer gleiche, strukturierte Eingaben, der andere kommt mit E-Mails, PDFs und Freitext zurecht. Meist ist die Kombination die beste Lösung.Systemintegration: wie KI-Systeme an vorhandene Software andockenVerbundene Anwendungen entstehen nicht durch ein weiteres Werkzeug, sondern durch geklärte Führung: Wer besitzt welchen Datensatz, wer darf ihn lesen, was gilt bei einer Störung.Was ist ein KI-Agent? Ziel, Werkzeuge, FreigabenEin Agent erledigt Aufgaben, statt nur Fragen zu beantworten: Er plant Schritte, nutzt Werkzeuge und entscheidet, was als Nächstes zu tun ist – bis ein Mensch prüft.Werkvertrag, Arbeitnehmerüberlassung: wo die Grenze verläuftNicht die Überschrift des Vertrags entscheidet, sondern die gelebte Praxis im Projekt. Welche Indizien Prüfer heranziehen und warum KI-Vorhaben hier anfällig sind.Werkvertrag: das geschuldete Ergebnis im KI-ProjektWer ein KI-System per Werkvertrag bestellt, braucht vor dem Start einen Maßstab für die Abnahme. Wie sich das Verhalten eines Modells prüfbar beschreiben lässt.

Erst der Umfang, dann das Angebot

Zwanzig Minuten genügen für den Anfang: Sie beschreiben den Engpass, wir sagen, ob und wie wir ihn übernehmen – und wenn nicht, auch das.

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