Prozessautomatisierung in München, die es vom Prototyp in den Tagesbetrieb schafft

Prozessautomatisierung in München scheitert selten an der Technik

Prozessautomatisierung kommt in München oft weit und dann nicht weiter: Der Pilot rechnet richtig, den Sprung in den Tagesbetrieb schafft er nicht. Im Umfeld von Elektronikfertigung, Zulieferern und zwei großen Universitäten entstehen schnell Prototypen; was fehlt, ist der Weg von der Demo zum belastbaren Ablauf. In der Fertigung sieht das konkret so aus: Prüfberichte, Reklamationen und Servicemeldungen kommen als Freitext, jede Zeile ein Sonderfall. Eine Regeltabelle sortiert das eine Weile, dann kippt sie. Ein Modell sortiert weiter, aber niemand traut ihm, solange nicht messbar ist, wie oft es danebenliegt.

Was ein Ablauf braucht, um produktiv zu gehen

Drei Dinge fehlen Prototypen fast immer: ein Testsatz mit Fällen, deren richtige Antwort bekannt ist; eine definierte Schwelle, ab der ein Fall an einen Menschen geht; und ein Protokoll, das jede Entscheidung mit Eingabe und Begründung festhält. Erst damit lässt sich über eine Abnahme überhaupt reden. Workflow-Automatisierung heißt bei uns deshalb: Regeln zuerst. Wo ein Feld eindeutig ist, entscheidet eine Regel, weil sie sich erklären und testen lässt. Das Modell steht genau dort, wo die Regel aufhört – bei Freitext, bei uneinheitlichen Formaten, bei Fällen, die sich vorher nicht aufzählen lassen. Die Rollen sind dabei getrennt: Sie liefern die Fälle und entscheiden, was richtig gewesen wäre. Testsatz, Ablauf, Prüfungen, Betrieb und Messung liegen bei uns. Ohne diese Mitarbeit gibt es keinen belastbaren Maßstab – und ohne Maßstab keine Abnahme, sondern nur einen weiteren Prototyp.

Prozessautomatisierung mit einem Modell an genau einer Stelle

Ein Ablauf ist bei uns deterministisch gebaut, und das Modell ist ein Schritt darin, kein Ersatz für den Ablauf. Eingaben werden normalisiert, das Modell liefert ein strukturiertes Ergebnis, eine Prüfung entscheidet über Plausibilität, und erst danach wird geschrieben. Fällt das Modell aus, hält der Ablauf an, statt Unsinn weiterzureichen. Alle Modellaufrufe laufen über ein eigenes Gateway mit Kostengrenze; jeder Aufruf ist protokolliert, jede Fassung der Anweisung versioniert. Damit lässt sich ein Ergebnis von früher nachstellen, und die Kosten des Betriebs sind vor dem Produktivgang bekannt statt hinterher überraschend.

Als aus einem Chatverlauf verwertbare Regeln wurden

Aus einem abgeschlossenen Projekt, ohne Kundennamen: Aus einem gewachsenen Chatverlauf entstanden an einem Tag 50 Regeln in einer produktiven Wissensbasis – Wissen, das vorher nur in einem Verlauf stand und bei jeder Frage neu gesucht wurde. Der Punkt daran ist nicht das Tempo, sondern die Form. Jede Regel hat eine Quelle, ist einzeln prüfbar und lässt sich abschalten, wenn sie nicht mehr stimmt. Ein Modell, das aus Text extrahiert, wird damit zu etwas, das ein Fachbereich abnehmen kann, statt zu einer Blackbox, der man glauben muss.

Abnahme gegen einen Testsatz, nicht gegen ein Gefühl

Vor dem Start wird vereinbart, an welchen Fällen gemessen wird, ab welcher Schwelle ein Fall an einen Menschen geht und wie oft die Automatik laufen soll. Geliefert wird in Teilen, jede Teillieferung wird für sich geprüft; auf Quellcode, Anweisungen, Testsatz, Dokumentation und Zugänge haben Sie vom ersten Tag an Zugriff. Bei klar abgegrenztem Umfang ist es ein Werkvertrag zum Festpreis, abgenommen gegen genau diese Kriterien; für die laufende Betreuung ein Rahmenvertrag mit Einzelaufträgen. Weisungen an unsere Entwickler erteilt unsere Projektleitung.

München, Bayern

  • Sitz von Konzernen aus Automobil, Versicherung und Elektrotechnik: BMW, Allianz, Munich Re und Siemens haben ihre Zentralen in der Stadt.
  • Halbleiter- und Elektronik-Cluster im Süden der Stadt und im Umland, unter anderem mit Infineon in Neubiberg.
  • Technische Universität München und Ludwig-Maximilians-Universität – zwei der größten Universitäten Deutschlands, mit dem Forschungscampus in Garching vor den Toren der Stadt.
  • Entwicklungsstandorte internationaler Software- und Cloud-Anbieter, darunter Microsoft, Google und Apple, konzentriert im Stadtgebiet und in den Landkreisen ringsum.
  • Dichte Zulieferer-Landschaft für Automobil- und Luftfahrtindustrie im Großraum – mit entsprechend vielen Mittelständlern, die Software und Automatisierung zukaufen.
  • Hohe Gehälter und ein enger Arbeitsmarkt für Softwareentwickler: offene Senior-Stellen bleiben lange unbesetzt.
  • Messestandort mit Fachmessen für Elektronik, Automation und Bau; die Messe München liegt in Riem am Ostrand der Stadt.
  • Verkehrsknoten: Flughafen München im Erdinger Moos, ICE-Anbindung über den Hauptbahnhof, Autobahnring A99.

Häufige Fragen

Prozessautomatisierung München: Können wir den Ablauf gemeinsam vor Ort aufnehmen?

Ja, ein Termin vor Ort lässt sich einrichten. Für die Aufnahme lohnt er sich besonders dort, wo heute jemand Freitext einordnet: Die Kriterien dafür stehen selten geschrieben, und genau sie brauchen wir, um einen Testsatz zu bauen, an dem später gemessen wird.

Wann reicht eine Regel und wann braucht es ein Modell?

Ist die Eingabe strukturiert und die Entscheidung aufzählbar, gewinnt die Regel: erklärbar, testbar, ohne laufende Kosten. Ein Modell lohnt sich bei Freitext, wechselnden Formaten und Fällen, die sich nicht vorab auflisten lassen. In den meisten Abläufen kommen beide vor, an klar getrennten Stellen.

Was passiert, wenn das Modell einen Fall falsch einordnet?

Der Ablauf ist so gebaut, dass ein unsicherer Fall gar nicht erst geschrieben wird: Er geht mit Begründung an einen Menschen. Korrekturen fließen in den Testsatz zurück, damit derselbe Fehler messbar wird. Jede Entscheidung steht mit Eingabe und Ergebnis im Protokoll.

Termin für München vereinbaren

Projekte laufen über unsere eigenen Arbeitsplätze und Werkzeuge, verständigt wird sich auf Deutsch. Ein Büro in München gibt es nicht – Vor-Ort-Termine dort richten wir ein, wenn Sie es wünschen.